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J.k.Sromancier.overblog.com

Un espace pour m'évader à travers mes textes et mes poemes!!!

31.MAI 2004

Publié le 13 Septembre 2013 par Jeusch Kyky Salomon


Vor neunzehn Stunden ungefähr
mein Absturz in bodenloses Entsetzen …
für mich das Ende meiner Zeit,
ausgeliefert meinen unerträglichen Schmerzen

Ein Schuss aus dem Nichts, hinterrücks zu Boden gestreckt
an der Busstation, hingestreckt in den Straßendreck,
das Warten auf den Bus ein Warten auf mein Ende,
die Erinnerung an das Gestern ein flüchtiger Traum

Ein Bett im Spital.
Versunken in Hoffnungslosigkeit
keimt eine Idee in mir,
die mich nie mehr loslassen wird

Von einem Moment auf den anderen
wächst eine Gewissheit weit über alles andere hinaus:
Ein uralter Instinkt wird wach, dass ich nicht aufgeben darf,
und ich weiß, dass ich auch nicht auf andere zählen kann

Während mein Blut in meinen Adern gefriert
habe ich die Wahl, wie in einer Arena,
in der meine Entscheidung zählt
zwischen Leben und Tod,
ich habe das Leben gewählt.

Doch die Wellen der Schmerzen stiegen hoch,
wurden größer, und mit ihnen meine Angst,
meine Träume, meine Pläne, nichts von allem blieb mir mehr,
und den anderen blieb nur eine Geste des Mitleids, inhaltsleer.

Da erschien mir der Tod wie ein Freund, ein Erlöser:
frei sein, ein Kompromiss meiner Seele und die bessere Wahl ….
und damit eine Überlebensstrategie,
denn heute bin ich am Leben …

Fast reut es mich, das gewollt zu haben,
und gewiss: nichts ist mehr wie früher im Leben.
Aber heute habe ich meinen Glauben wieder,
denn Gott ist doch noch derselbe wie früher,
und das, was ich hatte,
wird er auf seine Weise mir wiedergeben.

J.K.S
Traduction : Adele Koerner

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